Zur
Abnahme und Übergabe der Anlage am 10. Juni 2003 wurde
zur Unterstützung
der Sachverständige Josef Gerster herangezogen. Bei
Ankunft mussten wir allerdings feststellen, dass die Anlage
wegen fehlenden Stromes vom Energieversorger PESAG nicht
anfahren konnte. Das Netz war ohne Vorwarnung wegen Malerarbeiten
abgeschaltet worden. Alle Anlagen des Windparkes standen.
Wegen der fehlenden Vorwarnung konnten diese Anlagen auch
nicht gezielt heruntergefahren werden, was in der Elektronik
massenweise Alarmmeldungen auslöst, die später
per Fernabfrage von der Hotline einzeln abgearbeitet werden
müssen, bevor die Anlagen selbstätig wieder anlaufen
können. Bei starken Winden können diese gedankenlose
Vorgehen der Energieversorger erhebliche Ertragseinbußen
der Windbauern verursachen. Nach 3-stündiger
Wartezeit stand das Netz wieder zur Verfügung und die
Inspektion konnte beginnen.
Die
Tips sind ausgefahren, die Anlage steht.....
Der
Aufstieg zur 75 Meter hohen Gondel erfolgt über eine Leiter mit Bergsteigerausrüstung
und speziellen Sicherungssystemen und erfordert ausgezeichnete Kondition. Herr Gerster
schleppte zusätzlich noch schwere Werkzeuge und Messgeräte mit nach oben.
Statusabfrage am Bordcomputer.
Blick
in die Gondel
Blick über die Nabe nach Osten.
Das
offene Getriebe (die Welle hat 30 cm Durchmesser).