Vor
Ostern wird rechtzeitig das Bodenstück komplett vergossen.
Der Verpächter
Heinz Wolff sorgt in den folgenden 4 Wochen durch ständige
Berieselung dafür,
dass der Beton nicht reißt.
Zwischenzeitlich wird mit einer breiten Schneise (statt umweltrfeundlich gepflügt) das Erdkabel
zur nächsten Anschlussstelle gelegt, der Trafo für die Mittelspannung geliefert, aufgebaut
und angeschlossen.
Nach 3-wöchiger Bearbeitungszeit der Kreditanstalt für Wiederaufbau KFW
wird die Kreditvergabe von der Beibringung eines zweiten Windgutachtens abhängig
gemacht. Eine völlig neue Forderung
der KfW, die die Finanzierungszusage statt wie üblich nach 4 Wochen Bearbeitung nun um Monate
hinauszögern
könnte. Zum Glück liegt für den Standort noch ein Referenzgutachten für eine andere
Anlage vor, deren Werte auf die NM52/900 übertragen werden können. |
Am
14. Mai rücken die Kräne an, die allerdings wegen der Abschüssigkeit
des Feldes nicht aufgebaut werden können. Innerhalb kürzester Zeit reagiert
Bauunternehmer Reinhard und sorgt für eine plane, geschotterte Fläche.
Jetzt kann der Aufbau beginnen...
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 In
der Nacht vom 14. 5. zum 15. 5. erfolgt der Schwerlasttransport von Dänemark nach
Bredenborn. Die > 30 Meter langen Transporter kommen trotz selbstlenkender Hinterachsen
bei manchen Abbiegungen nur weiter, nachdem Verkehrsschilder von der Polizei abmontiert
wurden. |
| Nach der Ankunft auf dem Feld bei Bredenborn bleibt der Mannschaft 3 Stunden Schlaf,
um gegen 5:30 das Material in Aufbau-logischer Reihenfolge an die Baustelle zu befördern. |
Das
schwerste Teil der Lieferung ist der untere Teil des 25 Meter langen Röhrenmastes
mit 36 To Gewicht. Dies übersteigt die Traglast des vorbereiteten Hauptkranes,
weshalb dieser um ca. 20 mtr. verkürzt werden muss, um die Last zu tragen. Dieser
Umbau nimmt 1,5 Std. in Anspruch und bleibt die einzige Verzögerung des Tages.
Die Mannschaft aus Aufbauspezialisten aus Dänemark unterstützt durch Service-Techniker
aus Deutschland leistet hochprofessionelle Arbeit. Jeder Handgriff saß und
nie wurde auch nur das kleinste Sicherheitsrisiko in Kauf genommen. Der Kran bewegte
die Lasten in Millimeter/t Geschwindigkeit, was zudem zur professionellen Gelassenheit
beitrug. |
Aufbau des Turmes |
Das
unterste Röhrenteil wurde auf 2 Aufliegern transportiert, die lediglich
durch Hydraulikschläuche und Steuerelektrik miteinander verbunden waren. Das Röhrenstück
selbst bildete die starre Verbindung zwischen beiden Aufliegern. Eine Vorstellung über
die enorme Anpassungsfähigkeit der Fahrwerke dieser Schwerstlast-Transporter an
beliebigen Untergrund vermittelt das Bild rechts. |
Deutlich bevor die untere Turmsektion vom Kran angeliefert wird, erfolgt die Vorbereitung
des Bodenringes. 146 Bolzen (verpackt 6 Stck/ Paket, mehr kann ein Mann nicht tragen)
werden in Position gebracht, so dass nach „Einschweben“ und Positionieren
des unteren Röhrenstücks die beiden Teile zügig miteinander verbunden
werden können. Bevor das nicht passiert ist, wird die Röhre nicht vom Kranhaken
genommen. |
Die Röhre kommt an die Haken,
wird noch mal gründlich gereinigt
und kleine Lackschäden ausgebessert.
An diese Stellen wird später kaum jemand von außen nachbessern können!
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 Der
Turm schwebt langsam ein, die Mannschaft ist bereit. |
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Die
ersten Bolzen passen. |
 So
langsam beginnt die Anlage die Landschaft zu verändern: |
 Die
zweite und dritte Turmsektion schweben ein. |
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