Am
Tag der ersten Baubesprechung (24.3.) wurde der Standort
genau eingemessen.
Ein halber Meter in die falsche Richtung hätte zur Folge, dass mit Nachbarn
des Verpächters verhandelt werden müsste. In diesem Fall könnte
im extremen Fall beim Umsturz der Anlage die nach oben gerichtete Rotorspitze das
Nachbargelände berühren.
Bauunternehmer
Reinhard, Micon Projekt-Leiter Willers und der verpachtende Bauer Heinz Wolff an
der Stelle, wo in Bälde die Anlage errichtet werden soll.
Die ersten Baumaßnahmen
Der
Weg wird angelegt und die Baugrube ausgehoben. Entsprechend dem letzten Gutachten muss
Boden ausgetauscht und verdichtet werden, um genügend statische Sicherheit für
Fundament und Anlage zu bieten.
Vor
Gießen des Fundamentes, wird auf der Sole eine Sauberkeitsschicht geschüttet,
auf der eine aufwändige und komplexe Armierungskonstruktion aufgebaut wird.
Das
ca 2 m hohe Bodenstück des Turmes findet nach Irrfahrt doch noch den Weg auf
die Baustelle, wird dort in die vorbereitete Armierung gehoben und sorgfältig
auf dem 8-eckigen Sockel einjustiert, damit der 74 m hohe Turm später senkrecht
in der Landschaft steht.
Nach seiner Einbetonierung muss das gesamte Fundament 4 Wochen abbinden. Die Festigkeit
wird anschließend auf seine statische Beschaffenheit geprüft.