Nachdem
alle Geburtswehen überstanden waren, wurde zur Taufe am 15.Juli um 15:00 Uhr
eingeladen.
Trotz der etwas verwirrenden Anfahrbeschreibung aus einem Routenplaner,
waren fast alle pünktlich in Bredenborn vor Ort. Das Wetter hätte nicht
besser sein können.
3 Tage später hätte Bauer Wolff seine Gerste eingefahren und unser gemütlich,
frische Festraum wäre 3 Meter hoch mit Korn gefüllt gewesen.
Jetzt
stand uns sogar der Erntewagen zur Anfahrt zum Mühlenstandort zur Verfügung.
Manche
Gäste nutzten den Weg für einen Spaziergang. Bei herrlichem Sommerwetter
und ca 5 m Wind zeigte sich die Mühle in bestem Zustand: Die Rotorblätter
drehten sich und erzeugten Strom. Allerdings recht mager: Die Ertrag der ersten beiden
Monate konnte mal gerade die Zinsen kompensieren.
Nach
der Taufrede ließ Brigitte mit solcher Energie die Sektflasche gegen den Turm
donnern, dass der Knall in der Stahlröhre verstärkt nachhallte. (und wohl
auch ein bisschen nachlackiert werden muss)
Sie wollte sichergehen, dass die Flasche
auch wirklich kaputtgeht und somit kein böses Omen auf der Mühle laste.
Anschließend hatte jeder Gelegenheit, die Mühle und das „Kontrollzentrum“ kennenzulernen.
Einige mutige und konditions-starke Taufgäste wagten auch den Aufstieg zur
75 Meter hohen Gondel
Klar, dass dies nur mit Sicherheitsgeschirr erlaubt war...
Dies anzulegen, ist allerdings eine Wissenschaft für sich.
Zum Ausklang gab es bei Kaffee und Kuchen noch viel Gelegenheit zum Gedankenaustausch.
Kamen heute doch viele Menschen zusammen, die sich seit Jahren nicht gesehen hatten.